Jugendwettbewerb
Ab dem 1. September 2025 können sich Jugendliche aus ganz Deutschland mit ihren Projekten bewerben. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Veränderungen in Deutschland seit 1989.
Beim Wettbewerb Umbruchzeiten beschäftigen sich Jugendliche mit gesellschaftlichen Umbrüchen seit 1989.
Foto: Bundesstiftung Aufarbeitung, Eastblockworld, Bild EBW_PH_1346134; Bundesstiftung Aufarbeitung, Harald Schmitt, Bild Schmitt_151; picture-alliance/ ZB | Eberhard Klöppel
Mit dem Thema „Neue Begegnungen“ beginnt am 1. September 2025 die vierte Runde des Jugendwettbewerbs „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit.” Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Staatsministerin Elisabeth Kaiser, laden Jugendliche im Alter von 13 bis 19 Jahren ein, eigene Perspektiven auf die gesellschaftlichen Veränderungen seit 1989/90 zu entwickeln – kreativ, forschend und historisch informiert.
Formate wie Podcasts, Interviews oder Ausstellungen
Gefragt sind Beiträge in unterschiedlichen Formaten, wie etwa Podcasts, Videos, Interviewprojekte, Ausstellungen, Reportagen oder Social-Media-Beiträge. Im Mittelpunkt stehen neue Begegnungen: zwischen Ost und West, Nord und Süd, Jung und Alt sowie zwischen Menschen mit und ohne Migrationserfahrung. Entscheidend ist die eigenständige Annäherung an ein Thema der jüngeren deutschen Geschichte, das solche Begegnungen sichtbar macht. „Jugendliche fragen anders – oft überraschender, oft direkter. Das bereichert unsere Diskussionen, stellt Erinnerungen auch in Frage und ergänzt diese durch neue Blickwinkel“, betont Dr. Anna Kaminsky, Direktorin der Bundesstiftung.
„Räume, um eigene Erfahrung sichtbar zu machen”
Staatsministerin Elisabeth Kaiser unterstreicht den gesellschaftlichen Wert des Projekts: „Wer sich mit Geschichte kreativ auseinandersetzt, entwickelt ein Gespür für das Heute. Der Wettbewerb eröffnet jungen Menschen Räume, um eigene Erfahrungen mit dem Wandel nach 1989/90 sichtbar zu machen.“
Die besten Projekte werden mit Preisen zwischen 500 und 3.000 Euro ausgezeichnet. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Urkunde. Die prämierten Gruppen reisen zur Preisverleihung nach Berlin, die Fahrt- und Unterkunftskosten werden übernommen. Einsendeschluss ist der 1. Februar 2026.
Begleitend werden Fortbildungen für Lehrkräfte und Projektbegleitungen sowie Online Sprechstunden für interessierte Teams angeboten. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.