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20.01.2026
Branchendialog Chemie-Industrie

„Brücke zwischen Unternehmen und Politik“

Staatsministerin Elisabeth Kaiser hat mit Vertreterinnen und Vertretern der ostdeutschen Chemie-Industrie über Möglichkeiten gesprochen, die Branche strukturell zu unterstützen.

Staatsministerin Elisabeth Kaiser sitzt mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Branchendialog Chemie-Industrie an einem großen Tisch. BildVergroessern
Staatsministerin Elisabeth beim Branchendialog Chemie-Industrie Quelle:BMF / Photothek / Thomas Trutschel

Staatsministerin Elisabeth Kaiser hat Vertreterinnen und Vertreter der ostdeutschen Chemie-Industrie aus Unternehmen und Gewerkschaften sowie Vertreterinnen und Vertreter der Länder und der Bundesregierung am 20. Januar 2026 zu einem Branchendialog ins Bundesfinanzministerium eingeladen. Als Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland ist ihr die Sicherung und Transformation der ostdeutschen Chemie-Industrie ein Anliegen von besonderer Bedeutung. Deswegen hat sie den persönlichen Austausch angeregt, um über konkrete Maßnahmen zur Unterstützung des mitteldeutschen Chemie-Dreiecks zu sprechen.

„Mit dem Branchendialog will ich die ostdeutsche Chemie-Industrie unterstützen. Mir ist es sehr wichtig, eine Brücke zwischen den Betrieben vor Ort hin zur Politik herzustellen. Denn nur mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung können wir die Herausforderungen erfolgreich meistern“, so Staatsministerin Kaiser.

Gruppenbild von Staatsministerin Elisabeth Kaiser mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Branchendialog Chemie-Industrie im Treppenhaus des BMF-Gebäudes. BildVergroessern
Staatsministerin Elisabeth Kaiser mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Branchendialog Chemie-Industrie Quelle:BMF / Photothek / Thomas Trutschel

Die Bundesregierung hat bereits verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Chemie-Industrie zu unterstützen. Gegen die hohen Energiekosten wurde die Gasspeicherumlage abgeschafft sowie die Netzentgelte und die Stromsteuer abgesenkt. An weiteren Verbesserungen bei den Strompreisen arbeitet die Bundesregierung kontinuierlich, beispielsweise an der Einführung eines Industriestrompreises.

Dazu hat sich Staatsministerin Kaiser wie folgt geäußert: „Klar ist, die ostdeutsche Chemie-Industrie steht vor großen Herausforderungen. Um die Stabilisierung in Gang zu bringen, bleibe ich im engen Austausch mit Unternehmen, Gewerkschaften, den Ländern und der Bundesregierung. Das gemeinsame Ziel bleibt, Arbeitsplätze zu sichern, Investitionen zu ermöglichen und unsere Region zukunftsfest aufzustellen“.