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29.09.2026
Ehrenamt in Ostdeutschland

Engagement, das Ostdeutschland bewegt: „machen!2026“ zeichnet 207 engagierte Projekte aus

Sie bringen Menschen zusammen, schaffen neue Begegnungsorte und machen ihre Heimat lebenswerter: Mehr als 1.000 gemeinnützige Organisationen aus den ländlichen Regionen Ostdeutschlands haben sich in diesem Jahr mit ihren Ideen beim Engagement-Wettbewerb „machen!2026“ beworben. 107 von ihnen wurden heute bei der feierlichen Preisverleihung im Stadion „An der Alten Försterei“ in Berlin geehrt.

Mehrere Schilder liegen übereinander. Darauf steht z. B. "Preisträger" und "#TeamEhrenamt". BildVergroessern
Quelle:Bundesfoto/Christina Czybik

Die Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Staatsministerin Elisabeth Kaiser, würdigte das freiwillige Engagement gemeinsam mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE). Der Engagement-Wettbewerb macht sichtbar, wie vielfältig und wirkungsvoll Menschen in den ländlichen Regionen Ostdeutschlands ihre Gemeinschaft gestalten.

Die 107 ausgezeichneten Projekte erhalten Preisgelder zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Weitere 100 Preistragende wurden bereits im Vorfeld der Preisverleihung mit einem Anerkennungspreis von jeweils 2.500 Euro unterstützt. Insgesamt werden damit mehr als 830.000 Euro Preisgeld vergeben.

Überreicht werden die Urkunden im Stadion an der Alten Försterei in Berlin von Staatsministerin Elisabeth Kaiser, den Vorständen der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE), Lena Bloemacher und Jan Holze, sowie Mitgliedern der neunköpfigen Jury.

Staatsministerin Elisabeth Kaiser unterstreicht die gesellschaftliche Bedeutung des Wettbewerbs: „Machen! bedeutet etwas bewegen, etwas verändern. Der Wettbewerb zeigt auch in diesem Jahr wieder die geballte Kraft des ostdeutschen Engagements. Mutige, leidenschaftlich engagierte Menschen, die Zukunft in ihrer Region gestalten und unser Zusammenleben tagtäglich am Laufen halten. Das kann in einer Zeit der Selbstbezogenheit gar nicht genug gewürdigt werden.“

Jan Holze, Vorstand der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt und Co-Vorsitzender der Jury, betonte: „machen!2026‘ zeigt eindrucksvoll: Ostdeutschland steckt voller Ideen – und voller Menschen, die sie in die Tat umsetzen. Hinter jedem ausgezeichneten Projekt stehen Menschen, die nicht darauf warten, dass andere etwas verändern. Sie packen an, übernehmen Verantwortung und gestalten ihr Umfeld. Genau so entsteht gesellschaftlicher Zusammenhalt: wenn Menschen aus Ideen gemeinsames Handeln machen.“

Von guten Ideen zu einem starken Miteinander

Der Wettbewerb „machen!“ der Ostbeauftragten der Bundesregierung ging 2026 in die 7. Runde und wird seit vier Jahren in Zusammenarbeit mit der DSEE durchgeführt. Eine neunköpfige Jury hat die Preisträgerinnen und Preisträger in den drei Kategorien „Lebensraum gestalten”, „NextGen engagiert” und „Brücken bauen – über Ländergrenzen hinweg” ausgewählt. Insgesamt werden über 830.000 Euro Preisgeld an die prämierten Organisationen vergeben. Damit unterstützt „machen!“ nicht nur gute Ideen, sondern vor allem die Menschen dahinter.

Ziel des Wettbewerbs ist es, das freiwillige Engagement in Ostdeutschland zu würdigen, öffentlich sichtbarer zu machen und die Umsetzung von Projektideen in ländlichen Räumen zu ermöglichen.

Alle Informationen zum Wettbewerb: www.machen-wettbewerb.de.

Jetzt heißt es weitermachen! Der Wettbewerb wird auch im nächsten Jahr fortgesetzt – „machen!2027“.