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30.09.2026
Bericht der Ostbeauftragten 2026

In Bewegung bleiben: Was Menschen voranbringt. Was Chancen schafft.

Was braucht es, damit Menschen ihre selbst gesteckten Ziele erreichen können? Wie viel hängt von eigener Leistung ab – und wie viel von Herkunft, Vermögen oder Beziehungen? Der Bericht der Ostbeauftragten 2026 richtet den Blick auf soziale Mobilität in Deutschland und fragt, wie stark das Aufstiegsversprechen unseres Landes heute trägt.

Staatsministerin Elisabeth Kaiser während einer Veranstaltung im Bundesministerium der Finanzen; spricht lächelnd in Mikrofon BildVergroessern
Quelle:picture alliance/dpa Annette Riedl

Was bringt Menschen voran? Der Bericht sucht die Antworten dort, wo sie konkret werden: in Lebenswegen, Erfahrungen und Gesprächen. Menschen mit ganz unterschiedlichen Geschichten erzählen, was sie angetrieben hat, was sie erreicht haben – und was sie dafür gebraucht haben.

Der ehemalige Profiboxer Axel Schulz und der Schauspieler Martin Brambach sprechen darüber, was Ostdeutschland für sie bedeutet, wie Herkunft prägt und warum Heimat und ostdeutsche Identität auch 36 Jahre nach der Deutschen Einheit eine Rolle spielen. Christof Günther von InfraLeuna und Nils Aldag von Sunfire treffen mit sehr unterschiedlichen unternehmerischen Ausgangspunkten aufeinander: etablierter Industriestandort und junge Technologie, bestehende Stärke und neuer Markt. Sie sprechen darüber, was Unternehmen heute brauchen, um sich zu behaupten, zu wachsen und neue wirtschaftliche Impulse zu setzen.

Auch junge Menschen kommen zu Wort. Studierende erzählen, wie unterschiedlich die Voraussetzungen sein können, mit denen ein Studium und der eigene Lebensweg beginnen. Und Menschen, die sich vor Ort engagieren, zeigen, was entstehen kann, wenn jemand eine Idee hat, Verantwortung übernimmt und andere dafür gewinnt.

Was Menschen voranbringt

An ausgewählten Maßnahmen zeigt der Bericht, wie Politik Voraussetzungen dafür verbessert, dass Menschen ihre Ziele erreichen können – von früher Bildung und besseren Startchancen über Infrastruktur und wirtschaftliche Entwicklung bis zu finanzieller Eigenständigkeit und Möglichkeiten zum eigenen Vermögensaufbau.

Denn Aufstieg ist mehr als der Weg auf einer Karriereleiter. Es kann bedeuten, einen Bildungsabschluss zu erreichen, einen sicheren Arbeitsplatz zu finden, ein Unternehmen aufzubauen, sich weiterzuentwickeln, Verantwortung zu übernehmen oder den eigenen Kindern einmal etwas mitgeben zu können.

Was Menschen über ihre Chancen sagen

Ein zentraler Bestandteil des Berichts ist der Deutschland-Monitor. Er untersucht regelmäßig und regional differenziert, wie Menschen in Deutschland auf gesellschaftliche und politische Fragen blicken. 2026 richtet er den Blick auf soziale Mobilität und Aufstiegsorientierung: Welche Ziele setzen sich Menschen? Was hilft ihnen, diese zu erreichen? Welche Hindernisse nehmen sie wahr? Und was entscheidet aus ihrer Sicht darüber, ob gesellschaftlicher Aufstieg gelingt?

Dabei zeigt sich eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und wahrgenommener Wirklichkeit: 95 Prozent sagen, Leistung und Fleiß sollten für gesellschaftlichen Aufstieg zählen. Als tatsächlich entscheidend werden dagegen häufiger Vermögen, Beziehungen und soziale Herkunft wahrgenommen. Leistung und Fleiß werden deutlich seltener genannt.

Der Bericht fragt aber auch, wer tatsächlich in die Positionen gelangt, in denen Verantwortung getragen und Entscheidungen getroffen werden. Die aktuellen Daten zur Repräsentation in der Bundesverwaltung zeigen Fortschritte, aber weiterhin eine Unterrepräsentation Ostdeutscher auf Führungsebenen. Der Elitenmonitor erweitert diesen Blick auf weitere gesellschaftliche Bereiche.

Der Bericht verbindet persönliche Lebenswege, politisches Handeln und wissenschaftliche Befunde. Er zeigt, was Menschen bereits erreicht haben, welche Voraussetzungen sie dafür brauchen und wo Chancen noch ungleich verteilt sind.

Entdecken Sie den Bericht

Was erzählen Axel Schulz und Martin Brambach über Heimat und ostdeutsche Herkunft? Was brauchen Unternehmen, um zu wachsen und sich am Markt zu behaupten? Was entscheidet aus Sicht der Menschen tatsächlich über Aufstieg? Und wie hat sich der Anteil Ostdeutscher in Führungspositionen entwickelt?

Ausschnitt des Covers des Berichts der Ostbeauftragten 2026: bunter Pfeil nach rechts

Blättern Sie durch den Bericht, entdecken Sie Gespräche, Geschichten und neue Befunde – und erfahren Sie, was Menschen voranbringt und was Chancen schafft.

Bericht der Ostbeauftragten 2026: „In Bewegung bleiben: Was Menschen voranbringt. Was Chancen schafft.“ [pdf, 6MB]